Verbotene Kunst
Eine Moskauer Ausstellung
Verbotene Kunst
Eine Moskauer Ausstellung
Gerichtsreportage
176 Seiten, gebunden
150 Abbildungen
Aus dem Russischen und mit einem Nachwort von Sandra Frimmel
Erscheinungsdatum: 09.2012
Preis: 19,90 € / 32,90 CHF
Kunst und Politik
Die Künstlerin Wiktoria Lomasko und der Journalist Anton Nikolajew verfolgten und dokumentierten die einzelnen Sitzungen im Gerichtssaal. Sie schildern den Prozess, der sich lange zog und teilweise groteske Züge annahm, mitsamt seinen Umständen. Ein in seiner Art einzigartiger Bericht, ein faszinierendes Spiel mit Engagement und Dokumentarismus, das die Berichterstattung zu einer eigenen, neuen Kunstform erhebt.
Verbotene Kunst. Eine Moskauer Ausstellung ist eine grafische Gerichtsreportage der beiden Künstler Wiktoria Lomasko und Anton Nikolajew. Das Buch berichtet von dem Prozess gegen die Organisatoren der Ausstellung Verbotene Kunst 2006 Andrei Jerofejew und Juri Samodurow, der von der ultrakonservativen Organisation Volkskirche initiiert wurde. Die Materialien für das Buch wurden von den Autoren eigenhändig während des Prozesses zusammengetragen und dokumentieren nicht nur die Ereignisse im Gerichtssaal selbst, sondern auch vor seinen Türen. Alle Zeichnungen stammen von Wiktoria Lomasko.
Während des laufenden Prozesses wurden die Reportagen bereits in den Blogs der Autoren und in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht. Eine dieser Reportagen, „Die Zeugen der Verteidigung holen zum Gegenschlag aus“, wurde für den Kandinsky-Preis 2010 nominiert.
